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Raaf Hekkema - Paganini auf dem Saxophon

Raaf Hekkema - Saxophon

9. August 2006

Bei »Musikproduktion Dabringhaus und Grimm« erschien in diesem Jahr eine bemerkenswerte CD. Sie stammt von Raaf Hekkema. Der spielt Saxophon und wird auf seiner eigenen Homepage (in Englisch) sinngemäß als abenteuerlustig beschrieben.
Die Abenteuerlust äußerst sich musikalisch vor allem in zwei Schienen:
a) der mikrotonalen Musik, und
b) der Bearbeitung "klassischer Stücke" für Saxophon.

Zu der zweiten Schiene gehört die vorliegende CD
Nicolò Paganini (1782-1840)
24 Caprices op. 1 arr. for saxophone
Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich die Capricci für Violine schon einmal gehört habe - aber eben nicht gut kenne. So kann ich zur Qualität des Bearbeiters Hekkema nur sagen, dass die Stücke oft klingen, als seien sie für Saxophon - im Original - komponiert worden.
Hekkema gehört von der Tongebung her natürlich zu den "klassischen" Saxophonisten. Sein Ton ist warm und voll, hat aber dennoch einen eigenen Charakter. Und: Er entlockt seinem Saxophon durchaus unterschiedliche Töne. Doppelgriffe werden durch Singen ins Saxophon "übertragen" ...

Auf der Homepage von Raaf Hekkema gibt es neben den üblichen Info zu Leben und musikalischer Vita (samt Hörproben unter »music fragments«) einen vor allem für Saxophonisten und Instrumentenmacher interessanten Bereich. Sein Saxophon ließ Hekkema von einem ehemaligen Goldschmied und jetztigen Instrumentenrestaurator an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Dieser Prozess ist in Details und mit Bilder auf der Seite sehr gut dargestellt und lohnt auf jeden Fall einen Beusch dort. (Im Einleitungstext muss der Surfer aus »modified« klicken um dorthin zu gelangen.)

Der Link im Klartext:
http://www.raafhekkema.com

Paganini für Saxophon - Jan Hekkema Zeichnung von Tilmann Dürring


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